Möbel hofmeister – der Blinde unter den Einäugigen

Die Möbelbranche ist keine, die sich in Sachen Mitarbeiterkompetenz überschlägt, dass weiß ich nur allzu gut und habe mich weitgehend damit abgefunden.

Oft ist der einzige Vorsprung den ein Verkäufer gegenüber dem Kunden hat, dass er die geheimen Preislisten und die ebenfalls geheimen detaillieren Kataloge hat und solche im Prinzip bereits einmal gesehen hat. Von der Modellreihe, die er versucht zu verkaufen, hat er keinen blassen Schimmer und Vergleiche zwischen Herstellern grade in Dingen Fertigungsqualität sollen niemanden und erst recht nicht den Kunden interessieren. Das ist zwar auch unverschämt, aber in erster Linie schlicht inkompetent.

Dreist ist dann allerdings, wenn man telefonisch falsche Auskunft erhält, ob eine bestimmte Marke geführt wird. So jetzt am gestrigen Samstag erfolgt: auf die telefonische Nachfrage ob hofmeister (Bietigheim-Biessigen) die Marke Brühl führt, fragte die Dame am telefonischen Empfang in der Polstermöbelabteilung nach ob dies so wäre und leitete die Bestätigung an uns weiter. Nach 50 Minuten Anfahrt, einem Rundgang durch die Polstermöbelabteilung, einem Verweis in die “Trendy”-Abteilung und zurück zeigte sich, dass hofmeister die Marke doch nicht führt. Der herbeizitierte Abteilungsleiter grinste viel, meinte es wäre schrecklich das solche Fehlinformationen vorkämen und dass sich jeder Kunde frei entscheiden könne, in welchem Möbelhaus er sich einrichte. Nicht nur völlig unfähig, sondern auch noch rotz-frech. Hofmeister: der Blinde unter den Einäugigen.

Ein Kommentar zu “Möbel hofmeister – der Blinde unter den Einäugigen”

  1. Oli

    Da hat er den Satz einfach mal umgedreht 🙂

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