Anfang und Ende der Tour

Heute, am 2.7. startete das diesjährige Sportereignis des Jahres: Le Tour 2005.

120 Fahrer treten die 3607 km an. Eine körperliche Leistung die bei den heutigen Zeiten ohne “Epo” und Co wohl kaum denkbar ist. Ein Teil des Sieges wird auch dem Teamarzt gehören, der es schaffen muss, die Substanzen unter der Nachweißgrenze zu dosieren, jedoch das meiste für die Teamkapitäne herauszuholen. Wir werden sicherlich wieder einige Dopingfälle erleben. Ich kann das Doping nicht gutheißen, aber es ist Realität, alle tun es und jeder Fahrer weiß von den Gefahren auf die er sich einlässt.

Auch die großen Rivalen, Armstrong und Ullrich, sind wieder dabei. Ullrich, das Wunderkind des Radsports, ein Naturtalent mit einem genetischen Potential wie wohl kein anderer Fahrer im Feld. Faul. Stink faul. Während der sechsmalige Gewinner, sein ganzes Leben auf den Radsport ausrichtet, die Tage nach der Tour als die Tage vor der Tour sah, weiter trainierte und eine gewisse Form das ganze Jahr über aufrecht erhält, so war bei unserem Deutschen Helden nichts von deutscher Fleißigkeit zu spüren. Jeden Winter beendete er, mit der Feststellung wieder nicht genug getan zu haben und viel zu viel gegessen zu haben. Die Rechnung für dieses Verhalten wurde ihm dann immer in Paris überreicht, der zweite Platz. Dieses Jahr, hat Armstrong im die Rechnung schon am ersten Tag zugestellt. Überholt. Gedemütigt! Eine Minute und sechs Sekunden hat er ihm auf der ersten Etappe abgenommen. Es müsste wohl ein Wunder geschehen, damit Ullrich diesen Abstand aufholen kann.

cinq… quatre… trois… deux… un… allez!

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